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Klimaschutzkonzept Breuna

Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Breuna

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahre 2020 die Emissionen von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Bis zum Jahr 2050 sogar bis zu 95 Prozent[1]. Dieses Ziel lässt sich nur mit der aktiven Beteiligung der Kommunen erreichen.
In der Gemeinde Breuna treiben die verantwortlichen Akteure in Politik und Verwaltung bereits seit einigen Jahren konsequent Klimaschutzmaßnahmen voran. Um das Thema Klimaschutz nachhaltig fortführen zu können, wurde beschlossen, ein integriertes kommunales Klimaschutzkonzeptes zu erstellen. Die Gemeinde Breuna lässt sich dabei durch die BDO Technik- und Umweltconsulting GmbH und die SynergieKomm Agentur für Nachhaltigkeit und Innovation unterstützen.

 

Wozu dient ein Klimaschutzkonzept?
"Kernziel all dieser gemeinsamen Bemühungen wird die Formulierung einer zunächst mittelfristig bis 2020 angelegten strategischen Ausrichtung sein, die zum Inhalt hat, die CO2-Emissionen in unserer Gemeinde nachhaltig zu senken (Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann)."
Das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept stellt den Startpunkt für den strategischen Klimaschutz in der Gemeinde Breuna dar. Es zeigt durch eine Energie- und CO2-Bilanz die lokale IST-Situation auf. Aufbauend auf dieser Bestandsanalyse identifiziert die Potenzialanalyse Möglichkeiten, z.B. in den Bereichen Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien. Dies erfolgt anhand eines Maßnahmenkatalogs und einem daraus abgeleiteten Handlungsplan, der konkrete kurz-, mittel- und langfristige Klimaschutzmaßnahmen aufgezeigt.

Bausteine des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Breuna

  • Welche Potenziale für den Einsatz erneuerbarer Energien existieren in der Gemeinde Breuna und können wie genutzt werden?
  • Wie ist der energetischen Zustande im privaten Wohnungsbestand?
  • Welche Klimaschutzmaßnahmen z.B. Steigerung der Energieeffizienz können im privaten Wohnungsbestand umgesetzt werden?
  • Wie kann die Bürgerschaft weiterhin in den Prozess des kommunalen Klimaschutzes eingebunden werden (z.B. geplante Energiemesse Ende 2013)?
  • Welche regionale n Synergien und Kooperation mit den Nachbarkommunen können im Bereich des Klimaschutzes genutzt werden?

 

 

Wie wurde die Öffentlichkeit bisher beteiligt?

Interessierte Bürger konnten sich im Rahmen eines sogenannten Energie-Cafés unter dem Motto "Breuna-Klima-Aktiv" mit Ideen einbringen.
Die Anregungen aus der Bürgerschaft wurden bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes berücksichtigt. Darüber hinaus wurden und werden die Bürger mit Presseartikeln und dieser Homepage über den Projektstand informiert.

 

Ausblick
Wenn alle Akteure der Gemeinde Breuna an einem Strang ziehen, können die erarbeiteten Klimaschutzmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Deshalb…


"[...] gilt [es] jetzt, diese Maßnahmen in den Fokus der gemeindlichen Gremien zu stellen, damit politische Beschlüsse, gepaart mit der Zurverfügungstellung von Finanzmitteln, einen Prozess in Gang setzen, der dafür sorgen wird, dass das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept in die Praxis umgesetzt werden kann.
Zitat Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann

 

Downloads

 

Links

Die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums
http://www.bmu-klimaschutzinitiative.de/
Umweltbundesamt – Energie sparen
http://www.umweltbundesamt.de/energie/sparen.htm
Klimaschutz – Unternehmen
http://www.klimaschutz-unternehmen.de/
Kommunaler Klimaschutz
http://www.klimaschutz-in-kommunen.de/

 

 

 

 

Gefördert durch

Ermöglicht wurde die Erstellung des integrierten kommunalen Klimaschutzkonzept durch eine Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. (Förderkennzeichen FKZ 03KS2337).