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DenkMalPreis 2017 vergeben

Gewinner kommt aus Wilhelmshausen –

Mario Fischer aus Wettesingen 3. Preisträger

„Sie sind Mutmacher für andere und leuchtende Beispiele für das was geht.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrat Uwe Schmidt die Preisträger des DenkMalPreises 2017 im Dorfgemeinschaftshaus von Fuldatal-Wilhelmshausen. Zuvor hatte eine hochkarätige Jury aus Politik, Denkmalpflege, Wissenschaft und Regionalentwicklung aus 17 angemeldeten Häusern sechs Preisträger ausgewählt. Anwesend war auch Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann.

Der 1. Preis ging in diesem Jahr nach Wilhelmshausen an Stefanie Marx und Thomas Linke. Die Beiden haben, mit kleinem Budget, ein 40 Jahre lang leerstehendes Fachwerkhaus gekauft und saniert. „Insgesamt haben wir nur 100.000 Euro
ausgegeben“, so Thomas Linke. In seiner Laudatio lobte Professor Alexander
Eichenlaub das Ergebnis der Restauration des 1690 gebauten Hauses, bei der viel Fachwissen eingeflossen sei und das durch „Zurückhaltung und nicht Zurschau-stellung“ glänze.

Den 2. Preis teilten sich Marco Herdina aus Immenhausen, der das alte Postamt
sanierte, und Frank Bohland aus Hofgeismar, der dafür sorgte, dass die ebenfalls aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammende Villa seiner Familie wieder im alten Glanz erstrahlt.

Der 3. Preis ging zu gleichen Teilen an gleich drei Preisträger: An Mario Fischer aus Wettesingen, der ein aus dem Jahre 1850 stammendes aber mittlerweile verfallendes Haus aufwändig saniert und 5 kleine Wohnungen errichtet hat. An die Seniorenhilfe Wahlsburg, die die 1906 erbaute ehemalige Schule in Lippoldsberg barrierefrei umgebaut hat. An die Familie Hold, für die Sanierung und den Umbau der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Hagenmühle in Grebenstein, die heute einen Hofladen und eine Zahnarztpraxis beherbergt.

Eine besondere Würdigung ging zudem an Ulrike und Ulrich Schneider sowie Tina und Steffen Herbold aus Trendelburg-Gottsbüren.

Finanziell unterstützt wurde der DenkMalPreis von der Martin Löber GmbH und Co. KG aus Hofgeismar.

„Ich freue mich, dass der DenkMalPreis immer bekannter wird“, so Landrat Uwe Schmidt abschließend. Die große Zahl der eingegangenen Bewerbungen zeige auch, dass es viele Wege gebe ein denkmalgeschütztes Haus im ländlichen Raum für die heutigen Bedürfnisse umzubauen. Glücklicherweise habe der Landkreis zudem Unternehmen, die die nötigen Gewerke anbieten können. „Das Ergebnis“, so Schmidt, „ist auf jeden Fall einzigartig und kein Haus von der Stange.“

Hintergrundinfo:

Wer ein denkmalgeschütztes Gebäude sanieren will, findet auf der vom Landkreis Kassel zusammen mit der Kasseler Bank und der Kasseler Sparkasse betriebenen Internetseite www.landstaerken.de weitere Informationen und Ansprechpartner.

Landrat Uwe Schmidt und Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann gratulieren Ramona und Mario Fischer aus Wettesingen zum 3. Preis.

 

Das sanierte Haus in Wettesingen